Leila Lowfire hat es schon getan: Mehr Lust durch G-Punkt-Unterspritzung?

News

Der G-Punkt ist das sagenumwobene Lustzentrum des weiblichen Körpers. 1950 zum ersten Mal vom deutschen Arzt Ernst Gräfenberg beschrieben (und nach diesem als „Gräfenberg-Zone“ oder „G-Spot“ benannt), wurde die erogene Zone in der vorderen Wand der Vagina in den letzten Jahren von der Erotik-Industrie entdeckt. Inzwischen gibt es unzählige, speziell geformte Liebesspielzeuge, mit denen Frau diesen sensiblen Bereich besonders gezielt und intensiv stimulieren können soll. Doch genügt das nicht allen: So ließ Ex-Dschungel-Camperin und Sex-Podcasterin Leila Lowfire erst kürzlich verlauten, sie habe sich kurz vor dem Einzug in die RTL-Show den G-Punkt aufspritzen lassen. Frau könne schließlich nie wissen …

Bitte wie?

Laut seines „Entdeckers“ Gräfenberg befindet sich der G-Punkt zwischen der Scheidenvorderwand und der Harnröhre. Daneben ist der Bereich um die Harnröhre mit vielen sensiblen Nerven versorgt. Eine Stimulation dieses Areals führt bei manchen Frauen zum so genannten Squirting, auch weibliche Ejakulation genannt. Nun ist das Aufspritzen der G-Zone inzwischen zu einem regelrechten Trend in der Intimchirurgie geworden, ähnlich wie Schamlippenverkleinerung oder die Wiederherstellung des Jungfernhäutchens. Durch die Unterspritzung soll mehr Volumen und damit ein gesteigertes Lustempfinden erreicht werden.

Der Eingriff kann mit Hyaluronsäure erfolgen oder mit körpereigenem Fett. Während sich das Hyaluron nach einigen Monaten komplett abbaut, sind bei der zweiten Variante mit Eigenfett die Chancen auf langfristigen Erfolg wesentlich größer. Und auch preislich unterscheiden sich die Optionen: Mit Kosten von 1500 bis 1700 Euro ist die Unterspritzung mit dem Anti-Aging-Wundermittel Hyaluron wesentlich günstiger als eine Eigenfett-Unterspritzung, die mit mindestens 500 Euro mehr zu Buche schlägt.

Risiken des Eingriffs: Vaginismus, eine unangenehme Verspannung der Vaginalmuskulatur, sowie eine Verringerung oder gar der völlige Verlust des Lustempfindens an dieser Stelle.

Stellt sich die Frage, ob der (nicht garantierte) Erfolg einer G-Punkt-Aufspritzung diese gravierenden Risiken aufwiegt. Und ob eine offene Kommunikation mit dem Partner über die eigenen sexuellen Bedürfnisse nicht viel wert- und sinnvoller wäre.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.